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Scrum-Methodik

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Januar 25, 2017

Scrum-Methodik

Blog-Eintrag

Scrum-Methodik: Ausser Spesen nichts gewesen!

 

Ob die Scrum-Methodik für ein Projekt zum Einsatz kommt oder nicht, entscheidet immer der Auftraggeber. Wie? In dem er nicht genau weiss, was er will. Eine etwas saloppe Beschreibung der Scrum-Methodik könnte so aussehen:

"Wir wissen nicht genau wohin wir wollen, also markieren wir im Horizont ein Punkt, marschieren los und sehen dann im weiteren Verlauf des Weges, wohin es uns führt."

Dass viele Unternehmen für eine solche, total lose Projekt-Abwicklung entscheiden, wo Kosten und Zeit ungewiss bleiben, hat nur mit der Scrum-Vermarktung zu tun und nichts mit Effizienz. 
 
Einfach alle Möglichkeiten und Variationen aufzuzählen, verwirrt nur den Auftraggeber und lassen ihn erst recht für die Scrum-Methodik entscheiden. Das freut den Auftragnehmer, denn wenn der Kunde nicht genau weiss was er will, kann der Auftraggeber endlose Scrum-Schleifen fahren und die Kosten des Projektes verdoppeln und verdreifachen. 
 
Es ist die Aufgabe des Auftragnehmers, den Auftraggeber so zu beraten, dass er schliesslich genau weiss was er will. Es ist deshalb viel sinnvoller, in eine ausführliche Konzeptphase zu investieren. In dieser Phase, gibt der Auftragnehmer auf den Kunde zugeschnittene Empfehlungen ab. Der Kunde kann zwischen 2-3 Variationen entscheiden und verliert sich nicht in einem Meer von Möglichkeiten, welche für seine Domäne keinen Sinn ergeben. Schliesslich entsteht ein Funktionales Konzept, welches alle Elemente, Funktionen, Datenkonstrukte und deren Abhängigkeiten definiert. 
 
Erst jetzt kann Auftraggeber und Auftragnehmer losmarschieren, denn beide kennen das Ziel und den genauen Weg dorthin.
 
In diesem Sinne, frohes, effizientes Schaffen! 
 
P. Sifneos
Geschäftsführer und S/W Architekt